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Marler Debüt: Orchesterkonzert

Samstag, 13.3.2021, 19.00 Uhr
Theater Marl

Marler Debüt: Orchesterkonzert
 

Nachhol-Konzert

Das Programm:


Joseph Haydn (1732-1809)
D-Dur Cellokonzert Hob. VIIb: 2
Aaron Schröer, Violoncello

Benjamin Britten (1913-1976)
Lachrymae op.43 für Viola und Orchester
Marvin Stark, Viola

Antonin Dvorak (1841-1904)
Violinkonzert a-Moll op. 53
Peter Son Götz, Violine

Johannes Marsovszky, Dirigent
Bergische Symphoniker


Aaron Schröer wurde 2001 in Münster in eine Musikerfamilie geboren. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Violoncellounterricht bei Cornelia Runte-Wolff, mit acht Jahren Klavierunterricht bei Sebastian Kurz. Seit Frühjahr 2016 wird er von Prof. Matias de Oliveira Pinto unterrichtet. Ab dem Wintersemester 2017/18 war er 2 Jahre lang Jungstudent im Rahmen der Jugendakademie Münster, dem gemeinsamen Begabtenförderungsprojekt der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule Münster.

Im Alter von acht Jahren nahm Aaron das erste Mal am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil und wurde mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Es folgten weitere erste Preise auf Regional-, Landes- und Bundesebene. 2019 erhielt er auf Bundesebene einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl, wurde zusätzlich mit dem Hans-Sikorski-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet und ist seitdem Stipendiat eben jener Stiftung. Solistische Auftritte führten ihn in Säle wie die Händel-Halle Halle, das Beethoven Haus Bonn oder die Kölner Philharmonie.

Seine besondere Vorliebe gilt der Kammermusik. Er musizierte im Streichquartett, Klaviertrio und dem "Jungen Westfälischen Barockensemble". Mit letzterem wurde er unter anderem mit einem 1. Preis des internen Hochschulwettbewerb „Streicher Plus“ der Musikhochschule Münster, dem Kammermusikförderpreis NRW, sowie dem Sonderpreis der Manfred-Vetter-Stiftung ausgezeichnet.
Seinen kammermusikalischen Horizont erweiterte Aaron zudem durch die Teilnahme an dem Kammermusikkurs „Mit Musik - Miteinander“ der Kronberg-Academy.

Aaron spielte im Jugendsinfonieorchester Münster und ist Solocellist des "Westfälischen Jugendkammerorchesters", das zu Konzerten nach Indien und Finnland eingeladen wurde.
Im Februar 2016 wurde Aaron in die "Deutsche Streicherphilharmonie" (DSP), das junge Spitzenensemble der Musikschulen für hochtalentierte Streicher aufgenommen, bei der er seit 2018 auch in der Rolle des Solocellisten spielt. Tourneen mit der DSP führten ihn quer durch Deutschland und Europa und in namhafte Säle, wie die Kölner Philharmonie, Berliner Philharmonie, den Max Littmann-Saal, den Goldenen Saal des Musikvereins Wien oder die Dresdner Frauenkirche. Im Rahmen der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern konzertierte die DSP mit den Brüdern Arthur und Lucas Jussen und Julia Fischer.

Aaron spielt ein Violoncello von Heinrich Sielaff, Elbing 1926, das ihm die Deutsche Stiftung Musikleben aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung stellt.
Er hat 2019 sein Abitur absolviert und wird das Musikstudium ins Visier nehmen.

Marvin Stark wurde 1999 in Halle (Saale) geboren und begann mit 5 Jahren am Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ Violine zu spielen. 2012 wechselte er zur Bratsche und wurde ab 2014 von Prof. Erich Wolfgang Krüger und Prof. Ditte Leser an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar unterrichtet. Mit 16 Jahren setzte er seine musikalische und schulische Laufbahn am Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik „Franz Liszt“, dem Musikgymnasium Schloss Belvedere in der Klasse von Prof. Florian Richter sowie in der Klasse Prof. Erich Wolfgang Krüger / Prof. Ditte Leser fort. Seit Oktober 2019 studiert er Bratsche bei Prof. Pauline Sachse an der Musikhochschule Lübeck. Außerdem bekam er weitere musikalische Impulse von Prof. Thomas Selditz, Prof. Nils Mönkemeyer, Prof. Ulrich Knörzer, Prof. Danusha Waskiewicz, Prof. Hartmuth Rohde sowie Beate Hartmann.

Seit 2014 spielt Marvin Stark auf einem Instrument des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben und nahm seitdem an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich teil. So erhielt der Bratscher im letzten Jahr zum dritten Mal einen Ersten Bundespreis bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ und konzertierte bereits mehrfach im europäischen und asiatischen Ausland, in renommierten deutschen Konzertreihen und Konzerthäusern wie zum Beispiel der Berliner Philharmonie, sowie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Peter Son Götz wurde am 16. April 2001 in Marburg an der Lahn geboren. Ansonsten ist vieles aus seinen ersten sechs Jahren nicht mehr zu ermitteln. Fest steht nur, dass er nach einer ruhelosen, bedrohlichen Kindheit in die marler Bonifatius Grundschule kam, ein schüchterner Junge mit minimalen Deutschkenntnissen. Im Gegensatz zu vielen Preisträgern des Wettbewerbs Jugend musiziert, entdeckte er seine Leidenschaft für die Geige nicht in seinem Elternhaus, sondern in der Streicherklasse seiner Grundschule, die gerade vom Geiger Achim Kasan zusammen und seiner Frau, der Psychotherapeutin Edda Richter-Blaes, eingerichtet worden war.

Obwohl die Welt der klassischen Musik ihm noch völlig unbekannt, war Peter Son Götz vom Klang der Violine fasziniert. Er setzte alles dran, um Geigenunterricht zu bekommen und kam zunächst in den Streicherklassenuntericht. Sein Lehrer Joachim Kasan erkannte schon bald sein außerordentliches Talent. Peter Son Götz ging bis zum Ende der Grundschule gerne in die Streicherklasse, bekam aber zusätzlichen Einzelunterricht. Dabei blühte er förmlich auf und wurde wie ein Familienmitglied von Achim Kasan und Edda Richter-Blaes aufgenommen. Fortan nannte er sie „Opa“ und „Oma“ und lebt bis heute bei ihnen. Er genoss bei ihnen eine beispiellose künstlerische, sprachliche und kulturelle Förderung, machte mit seinen „Großeltern“ Bildungsreisen durch Europa und durch Südamerika. Zusätzliche künstlerische Förderung erhielt er nach 2013 bei Wladimir. Petritschenko, ehemals Konzertmeister bei der Neuen Philharmonie Westfalen und Olga Sandor, Mitbegründerin der Philharmonia Hungarica.

Diese intensive Ausbildung trug bald schon Früchte. 2010 gewann er nach einem Jahr Geigenunterricht einen ersten Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“. Es folgten 2013 und 2016 erste Preise beim Regionalwettbewerb und Landeswettbewerb. 2019 gelang ihm in Halle beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ der große Wurf: Er wurde Bundessieger mit höchster Punktzahl. Im April 2019 wurde er nach der Bundesauswahl in München in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

2019 bekam er seine Abitur Urkunde ausgehändigt. Er interessiert sich für Komponieren und Dirigieren und spielt Klavier. Wenn die Zeit es erlaubt ist er außerdem ein begeisterter Tischtennisspieler.

Johannes Marsovszky studierte Chor- und Orchesterdirigieren an der Franz Liszt Musikakademie Budapest und schloss sein Studium 2018 mit dem Master in Orchesterdirigieren bei András Ligeti und Ádám Medvezky ab. Erste Auftritte als Dirigent absolvierte er 2017 mit dem Danubia Orchestra Óbuda und 2016 dem Ungarischen Rundfunksymphonieorchester in Budapest (Prüfungskonzerte). Darüber hinaus assistierte er 2016 bei Chefdirigent Gergely Madaras und dem Savaria Symphonic Orchestra in Szombathely (Ungarn).
2018 wurde Johannes Marsovszky Halbfinalist beim Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti (Ungarn). Beim Chordirigierwettbewerb „zur Erinnerung an Rezsö Lantos“ an der Musikakademie Franz Liszt wurde er 2016 mit dem 2. Preis und 2015 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Johannes Marsovszky wurde 2018 in die Förderung des DIRIGENTENFORUMs aufgenommen und nahm an Meisterkursen mit Golo Berg und Lutz Rademacher teil.

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