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Mittwoch, 19.2.2020, 19.30 Uhr
Große Bühne

Andorra


Schauspiel von Max Frisch
Ein Gastspiel des Landestheaters Detmold

„In Andorra lebte ein junger Mann, den man für einen Juden hielt.“, so beginnt Max Frisch seine Parabel über Vorurteile, welche die Wirklichkeit erst schaffen, die sie angeblich beschreiben: Ein Lehrer gibt seinen unehelichen Sohn Andri als gerettetes Judenkind aus. Angesichts der Bedrohung durch die Schwarzen schwindet in Andorra allerdings die Toleranz, auf die man sich immer viel zugutegehalten hatte. Und eine ganze Stadt erkennt in Andri plötzlich „Jüdisches“, wie die jüdische Intelligenz und die Heimatlosigkeit – bis auf Barblin, die Andri liebt. Die Macht der Vorurteile ist irgendwann so stark, dass Andri die vermeintlichen jüdischen Verhaltensweisen annimmt. Sein Jude-Sein sieht er bestätigt, als ihm die Heirat mit Barblin verwehrt wird. Als schließlich ein Mord geschieht, rücken die Schwarzen ein und veranstalten eine Judenschau, um den Mörder zu entlarven. Jetzt fürchtet jeder um sein Leben…

Max Frisch führt den Antisemitismus in einem Stück ohne Juden vor und entwirft mit „Andorra“ – es ist ein Modellstaat, nicht der Kleinstaat gleichen Namens –  eine Parabel über die Mechanismen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Vorurteilen und Meinungsmache gegen das Anderssein.

► Mit Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung

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