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Marler Debüt - Kammermusikabend

Sa., 27.10.18, 19.00 Uhr
Große Bühne

Marler Debüt: Kammermusikabend


Programm

Sarah Luisa und Tabea Marie Wurmer, „ZitherTwins“

1968
Isolde Jordan
Unlimited Strings
Sarah Luisa Wurmer

1563-1662
John Dowland
What if a Day

1963
Harald Oberlechner
Jazz-Exercise Nr.1
Tabea Marie Wurmer

1685-1750
Johann Sebastian Bach
Suite BWV 1007, (1)Prelude (4)Sarabande
Sarah Luisa Wurmer

1988
Jakob Lackner
Las Danzas del Carlos

Florian Nabyl Köhn und Carlotta Luise Oltmanns, Perkussionsensemble

1921-1992
Astor Piazzolla
Tango Suite (Bearbeitung K. Super))

1994
Timothy Peterson
Duett for Body Percussion

1985
Matthew Moore
Cohesion

- PAUSE -

Tabea Antonia und Daniel Vincent Streicher, Klavierduo

1756-1791
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sonate B-Dur KV 358

1875-1937
Maurice Ravel
Rapsodie espagnole: 4. Feria

1862-1918
Claude Debussy:
Six épigraphes antiques: 3. Pour que la nuit soit propice

1835-1921
Camille Saint-Saëns
Danse macabre Op. 40

1895-1965
Ernesto Lecuona
„Malaguena“ aus der Suite Andalucia
(Transkription Luis Sucra)

Sarah Luisa und Tabea Marie Wurmer, “ZitherTwins“
Das Zwillingspaar Sarah Luisa und Tabea Marie Wurmer wurde 2002 in München geboren. Sie kamen nicht nur am selben Tag zur Welt, sondern sie verbindet auch eine Leidenschaft für das selbe Instrument, der Zitter, die sie beide seit 2011 bei Gertrud Wittkowsky erlernen. Nicht genug der Gemeinsamkeiten, sind sie beide seit 2015 Mitglieder des Jugendzitherorchesters des LV Bayern Süd des Deutschen Zitherbundes. Beide sind seit 2013 erfolgreiche Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ mit 1. und 2. Preisen auf Regional-, Landes- und Bundesebene in den Kategorien Zither Solo, Zupfensemble und Neue Musik. 2016 waren sie Bundespreisträger im Zither Duo. 2018 erhielten sie beide den 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ in der Kategorie Zither Solo und zudem den Sonderpreis des Musikhauses Thomann für eine „herausragende Darbietung in der Kategorie Zupfinstrumente Solo“. Bei soviel Gemeinsamem haben sie auch beide eigene Erfolge zu verbuchen, Sarah Luisa ab 2017 als Mitglied von JU[MB]LE, dem Jugendorchester für Neue Musik Bayern, mit dem sie beim Projekt „pong“ 2018 bei der Uraufführung eines Werks mit Zither von Stefan Schulzki im Gasteig München musizieren konnte und Tabea Marie, die 2018 den Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben gewann. Ihr stimmungsvolles Spiel strahlt große Frische und Natürlichkeit aus. Sie sind ehrgeizig, freuen sich aber offensichtlich trotzdem am Erfolg des Anderen.

Im Herbst 2016 spielten die Schwestern beim Benefizkonzert „Jugend musiziert für Sternstunden“ der Versicherungskammer Kulturstiftung in der Allerheiligenhofkirche der Residenz München. 2017 arbeiteten sie intensiv mit dem Komponisten Alois Späth zusammen und brachten schließlich das Werk „Spheres & Associations“ für Zither Duo mit Transducer und Live-Elektronik zur Uraufführung. Zahlreiche weitere Konzertauftritte folgten, beispielsweise umrahmten die Zwillinge musikalisch die Landespreisverleihung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten im Bayerischen Landtag. Im Herbst 2017 spielten Sie mit der Bad Reichenhaller Philharmonie bei „Bestnoten hören 2017“, dem Preisträgerkonzert des Bezirks Oberbayern in Laufen und waren dort außerdem Solisten bei der Uraufführung einer Komposition von Tobias Reinsch „Am laufenden Band“ für Sopran, Drumset, Alt-Saxophon, 2 Zithern, Orchester und Chor.

Das Zitherensemble „ZitherTwins“, wie sich Sarah Luisa und Tabea Marie Wurmer, nennen, spielt auf eigens für sie von Peter Ziegler gebauten und fein aufeinander abgestimmten großen Diskantzithern in Psalterform.

Carlotta Luise Oltmanns und Florian Nabyl Köhn, Schlagzeugduo
Carlotta Luise Oltmanns und Florian Nabyl Köhn interessieren sich seit ihrer frühen Kindheit für Schlagzeug. Im Sommer 2017 bildeten sie auf Anregung ihres erfolgreichen Viersener Schlagzeuglehrers Veith Klöters ein Schlagzeugduo für den Wettbewerb „Jugend musiziert“. Mit diesem Duo gewannen sie auf auf Regional- und Landesebene erste Preise und hatten beim Landespreisträgerkonzert einen umjubelten Auftritt in der Düsseldorfer Tonhalle. Beim Bundeswettbewerb in Lübeck gewannen sie einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl und wurden daraufhin ausgesucht beim Abschlusskonzert in der Musik- und Kongresshalle Lübeck aufzutreten. Am Fach Schlagzeug schätzen sie die Fülle an Instrumenten, Klängen und verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten.

Carlotta Luise Oltmanns wurde 2005 in Viersen als Tochter von zwei Musikern geboren. Sie begann ihren musikalischen Werdegang mit vier Jahren auf dem Cello, ohne dass der Funke bei diesem Instrument so recht auf sie überspringen wollte. Aber als sie mit neun Jahren in Viersen eine Probestunde Percussion mit Veith Klöters erleben durfte, war sie sofort von dem Instrument fasziniert. Sie gab das Cellospiel auf, um sich dem Schlagwerk zu widmen. 2016 nahm sie erfolgreich am Solowettbewerb Jugend Musiziert für Schlagzeug teil und spielte in Detmold beim Kiraka-Konzert des Landeswettbewerbs. Sie besucht das HUMA Gymnasium in Mönchengladbach und tanzt in ihrer Freizeit mit großer Begeisterung Hip-Hop.

Florian Nabyl Köhn kam 2001 in Witten zur Welt und ist zweisprachig aufgewachsen, denn seine Mutter ist Französin. Zunächst spielte er Geige und es sah aus, als wenn er auf diesem Instrument in die Fußstapfen seines Vaters treten würde, der Geiger im Philharmonischen Orchester Hagen ist. Florian Nabyl Köhn zeigte auf der Geige durchaus Talent, aber ein kleines Kinderschlagzeug, dass seine Familie geerbt hatte, weckte schon früh sein Interesse für das Schlagwerk. Er gestand seinem Vater, dass er sich eigentlich für Schlagzeug interessierte. In Veith Kloeters wurde ein begnadeter Lehrer gefunden. Florian Nabyl Köhn geht zum Lessing Gymnaisium in Bochum. 2019 möchte er sein Schlagzeugstudium beginnen. Er treibt gerne Sport (Tennis und Basketball) und hat seit frühester Kindheit großes Interesse an japanischer Kultur und Lebensweise. Wenig an der zurückhaltenden und entspannter Bühnenerscheinung des Duos deutet an mit welcher Intensität, Musikalität und Poesie sie Schlagzeug spielen. In ihrem Zusammenspiel verbindet sich die rhythmische Geschmeidigkeit der Tänzerin Carlotta Luise mit der lyrischen Feinfühligkeit des Ästheten Florian Nabyl.

Tabea Antonia Streicher und Daniel Vincent Streicher, Klavierduo

Tabea Antonia Streicher (*2004 in Berlin) und Daniel Vincent Streicher (* 2002 in Berlin) begannen im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Derzeit werden sie von Stefan Lietz unterrichtet und besuchen das Carl-Philipp-Emanuel-Gymnasium in Berlin. Als Klavierduo wurden sie zunächst Preisträger des Steinway-Wettbewerbs 2010, danach gewannen sie einen 1. Preis beim C. Bechstein Klavierwettbewerb 2014 sowie im Mai 2018 einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck. Dafür wurden sie mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet.

Tabea Antonia Streicher war von 2011 bis 2015 Schülerin von Prof. Galina Iwanzowa, bevor sie als Jungstudentin des Julius-Stern-Instituts in die Klavierklasse von Stefan Lietz wechselte. Sie ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. So gewann sie als Solistin unter anderem 2016 den 1. Preis beim Internationalen Chopin - Wettbewerb in Budapest. 2017 erzielte sie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen 1. Preis und wurde in die Förderung der Carl Bechstein Stiftung aufgenommen. 2018 wurde ihr beim „Kleinen Schumann-Wettbewerb“ in Zwickau ein 1. Preis zuerkannt. Zusätzlich wurde sie von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau mit einem Sonderpreis für den Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl des ganzen Wettbewerbs geehrt. Als Gewinnerin des Dussmann-Wettbewerbs in Berlin durfte sie 2017 Mozarts Klavierkonzert KV 315 mit Orchester vortragen.

Daniel Vincent Streicher erhielt Klavierunterricht bei Prof. Galina Iwanzowa und Prof. Dr. Thomas Menrath bevor er 2016 als Jungstudent des Julius-Stern-Instituts in die Klavierklasse von Stefan Lietz wechselte. Er wurde bereits bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. So erspielte er sich 1. Preise beim „Clavicologne“ Wettbewerb in Aachen 2016. Weitere Preise erzielte er beim Hans-von-Bülow-Wettbewerb 2012 und 2015 in Meiningen sowie beim Chopin-Wettbewerb 2014 in Budapest. Gemeinsam mit seinem Duopartner (Klarinette) wurde er 2016 mit dem „WDR3 Klassikpreis“ der Stadt Münster sowie mit dem 1. Preis beim Genzmer-Wettbewerb in München ausgezeichnet. Darauf folgte eine Einladung zu einer Tournée nach Japan.
Bei „Jugend musiziert“ errang Daniel Streicher sowohl solistisch, als auch kammermusikalisch bereits vier 1. Preise auf Bundesebene. Für seine Leistung wurde er 2017 von der Jürgen-Ponto-Stiftung in die Förderung aufgenommen. In seiner Freizeit spielt Daniel leidenschaftlich gern Basketball. Auffallend an ihrem Zusammenspiel als Duo ist die Verbindung von Daniel Vincents zupackenden energiegeladenem Ansatz und Tabea Antonias hoch-expressivem Spiel, sodass sie sich gegenseitig vorbildlich ergänzen. Man merkt ihnen an, dass sie gerne zusammen musizieren.

 

 

 

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